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PLATATEX - Prüfbericht

Was die Praxis zeigt

Dr. med. H. W. Christ

Facharzt für Allgemeinmedizin

Nachweis der klinischen und antibakteriellen Wirksamkeit von silberhaltigen Textilien - PLATATEX®

Die Neurodermitis (Endogenes Ekzem, Atopische Dermatitis) gilt als eine genetisch vererbte, unheilbare, chronische, in Schüben auftretende Erkrankung, die mit einer Entzündung an der Hautoberfläche einhergeht. Sie ist zur Zeit die häufigste Krankheit im Kindesalter. Die jährlichen Zuwachsraten dieser Erkrankung liegen bei ca. 6-7 % d.h. 500.000 neue Patienten pro Jahr! Die Neurodermitis (ND) ist für die Patienten und den behandelnden Arzt ein Quelle von Frustrationen. Die meisten Patienten haben eine Odyssee von Arztkontakten, Klinikaufenthalten und Kuren hinter sich, ohne dass es zu nennenswerten Verbesserungen an der Haut gekommen ist. Vielfach resignieren die Patienten vor den von Hautärzten und Kinderärzten angebotenen Behandlungen wie Kortisonsalben, Bestrahlungen, Diäten, Bäder usw.

Da nur durch Gentechnologie eine Heilung zu erreichen wäre, die jedoch zur Zeit und in Zukunft nicht durchgeführt werden kann, beschränken sich die derzeitigen Behandlungsformen auf Maßnahmen die Symptome und die bis jetzt bekannten Veränderungen im Immunsystem verändern bzw. lindern. Bekanntlich besteht bei der ND eine erhöhte Allergiebereitschaft, eine Schwäche im subkutanen Immunsystem, ein auslösender Faktor der die Schübe provoziert, sowie Veränderungen in der oberen Hautschicht aufgrund eines Mangels an Harnstoff, einer gestörten Schweißproduktion, sowie eine massenhafte Besiedlung der Hautoberfläche mit Staphylococcus aureus und Hautpilzen. Immunologischerseits kommt es zu einer Überproduktion von Immunglobulinen (IgE, ECP) von Interleukinen, Histaminen und Leukotrienen. Patienten erleiden deswegen starke Juckreizattacken und Fieberschübe aufgrund der Tatsache, dass durch das Kratzen Bakterien an der Hautoberfläche in die Blutbahn eingeschleust werden, das Immunsystem reizen und somit zu einer Verschlimmerung des Hautzustandes führen. Dieser Circulus vitiosus sollte durch Maßnahmen unterbrochen werden indem die Keimbesiedlung der Haut reduziert wird.

Seit ca. 60 Jahren werden in der Schulmedizin silbernitrathaltige Verbindungen verwendet um prophylaktisch bakterielle Entzündungen zu verhindern (z.B. Augentropfen für den Säugling nach der Geburt, Schrundenbehandlung). Diese Erkenntnisse haben dazu geführt, dass Textilien die eine bestimmte Konzentration an Silber enthalten nunmehr Anwendung finden als Zusatzbehandlung in der Neurodermitis-Therapie. Eine bakteriologische Untersuchung an einem unabhängigen Forschungsinstitut, hat ergeben, dass Textilien, die mit 8 % Silber angereichert sind – PLATATEX* eine ausgeprägte antibakterielle Wirkung auf Staphylococcus aureus, Klebsiella pneumoniae, Escherichia coli und Salmonella choleasius haben. Unter der Einwirkung von silberhaltigen Textilien kam es innerhalb von wenigen Tagen zu einer eindrucksvollen Abnahme der Bakterienzahlen.

Seit 18 Jahren behandele ich als Facharzt für Allgemeinmedizin nun mehr als 6500 Patienten (Säuglinge, Kinder und Erwachsene) mit Neurodermitis. Von Dezember 2004 bis Mai 2005 wurden 26 Säuglinge und Kleinkinder mit dem PLATATEX* Schlafanzug behandelt. Es handelte sich ausschließlich um Patienten mit stark ausgeprägten Hauterscheinungen. Es wurden keine zusätzlichen Salbenbehandlungen oder Umschläge angewendet. Die Eltern wurden angewiesen ein tägliches Protokoll zu führen um den Hautzustand, Juckreis und Schlaf zu bewerten. Des weiteren wurden vor der Behandlung Abstriche der Haut entnommen um die bakteriologische Besiedlung zu bestimmen. Ein weiterer Abstrich fand nach 2-3 Wochen statt, um erneut festzustellen, ob die Keimbesiedlung abnahm. Nach 14 bis 21 Tagen der Behandlung mit dem silberhaltigem Schlafanzug wurden die Protokolle ausgewertet. Bei 21 von 26 Kindern zeigte sich eine leichte bis deutliche Verbesserung des Hautzustandes mit Abnahme der Rötung. Einzelne Mütter berichteten, dass die Haut auch glatter geworden sei. Bekanntlich ist der Juckreiz bei Neurodermitikern nachts am stärksten. Bei 21 von 26 Kindern ging der Juckreiz teils sehr stark zurück worauf es zu einer Verbesserung des Schlafes kam. 22 von 26 der Eltern waren sehr zufrieden mit der Wirkung des PLATATEX* Schlafanzuges. Bei 2 Kindern konnte keine positive Wirkung festgestellt werden, bei 1 Kind trat während der Behandlung ein viraler Infekt auf, der zu einem Schub der ND führte. Aus organisatorisch-technischen Gründen, konnten bei nur 17 Kindern Hautabstriche nach 14 Tagen untersucht werden, da einige Eltern ihre Termine nicht einhalten konnten. Von den 17 verwertbaren Untersuchungen ging die Anzahl der Staphylococcen von „massenhaft“ auf „spärlich“ zurück. Weitere Untersuchungen laufen noch.

Aus ärztlicher Sicht stellt die zusätzliche Anwendung des oben genannten Schlafanzuges eine äußerst geeignete Ergänzung der Behandlung von Neurodermitis-Patienten dar.